Beziehung statt religiöse Werke

Das Christentum ist einmalig unter anderen Religionsgemeinschaften, denn der christliche Glaube hat mehr mit Beziehung als religiösen Aktivitäten zu tun. Während andere religiöse Systeme verlangen, dass jemand gewisse Dinge tut oder nicht tut, um einem Gott zu gefallen, hat das Christentum mit einer Beziehung zu Gott zu tun. Anstatt sich an eine Liste von “du sollst und du sollst nicht” zu halten, ist es das Ziel eines Christen, ein Leben in inniger Gemeinschaft mit Gott, dem Vater zu führen. Diese Beziehung wurde respektive wird durch Jesus Christus und den Heiligen Geist möglich.

Die Bibel als Grundlage

Christen glauben, dass die Bibel das inspirierte, unfehlbare Wort Gottes ist und dass ihre Unterweisung die letzte Autorität besitzt (2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,20-21). Christen glauben an den einen Gott, der in drei Personen besteht, dem Vater, dem Sohn (Jesus Christus) und dem Heiligen Geist.

Der Mensch – von Gott getrennt

Christen glauben, dass die Menschheit besonders dazu erschaffen wurde, eine Beziehung mit Gott zu haben, aber dass die Sünde alle Menschen von Gott trennt (Römer 5,12; 3,23). Sünde ist Zielverfehlung: Der Mensch verfehlt das Ziel seines Lebens, welches Gott ihm gegeben hat. Das Ziel jedes Menschen ist die uneingeschränkte Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen (5.Mose 6,5; 3.Mose 19,18; Matthäus 22,37.39; Lukas 10,27) und die Gemeinschaft mit ihnen. Weil Gott Liebe ist (1. Johannes 4,8), trennt eine solche Zielverfehlung von Gott.

Gott selbst rettet

Das Christentum lehrt, dass Jesus Christus auf dieser Erde als wahrer Gott und doch wahrer Mensch (Philipper 2,6-11) lebte und dass er am Kreuz starb. Christen glauben, dass nach seinem Tod am Kreuz Christus begraben wurde, auferstand und jetzt zur rechten Hand des Vaters lebt und ewig Fürbitte für die Gläubigen tut (Hebräer 7,25). Das Christentum verkündigt, dass der Tod Jesu am Kreuz genügte, die Sündenschuld aller Menschen zu sühnen, und dass dadurch die zerbrochene Verbindung zwischen Gott und Mensch wieder hergestellt wurde (Hebräer 9,11-14; 10,10; Römer 6,23; 5,8).

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Die Erlösung ist ein Geschenk

Wer nun Jesus vertraut (anderes gesagt: an ihn glaubt) und das, was er für ihn/sie getan hat, in Anspruch nimmt, wird errettet. Wer Jesus vertraut, ist erlöst von seiner Schuld und bekommt das ewige Leben. Ein Mensch kann nichts tun, um sich seine Errettung zu verdienen. Keiner kann “gut genug” sein, Gott von sich aus zu gefallen, weil wir alle Sünder sind (Jesaja 64,6-7); 53,6). Es gibt weiter nichts zu tun, denn Christus hat bereits alles getan! Als Jesus am Kreuz hing, sprach er: “Es ist vollbracht” (Johannes 19,30).

Die Erlösung hält gewiss

Und dieses Heil gilt, Johannes 10,27-29 sagt:“Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reissen. Der Vater, der mir sie gegeben hat, ist grösser als alles, und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reissen.”


(überarbeitete Fassung, Original http://www.gotquestions.org)

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Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.

Die Bibel
Johannesevangelium 3, 16