Unsere Geschichte

Im Kleinen begann die Geschichte der Chrischona-Gemeinde Buchs bereits in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts. Die Einsetzung eines Predigers durch den Chrischona-Verband (1919) und der Bau der Liegenschaft am Fliederweg (1923) waren wichtige Marksteine.

Die Gemeinde entwickelte sich durch Höhen und Tiefen. Durch sie entstanden zwei weitere Gemeinden in den Nachbarorten Rümlang und Oberweningen. Hinter uns liegt eine Geschichte, die uns verpflichtet, nicht stehen zu bleiben. Wir wollen uns auch heute fragen, was Gottes Auftrag für uns beinhaltet.


Wenn Sie unsere Geschichte noch näher interessiert, lesen Sie weiter.

Buchs 1932 mit alter Bahnlinie

Anfänge

Buchs 1932

Die ersten Anfänge, die zur Entstehung der Chrischona-Gemeinde Buchs führten, gehen ins Jahr 1886 zurück. Damals entstand in Schöfflisdorf ein Bibelkreis. 1890 schlossen sich in Boppelsen zwei bereits bestehende christliche Kreise (ein Frauen-Missionsverein und ein Männerkreis) zu einer evangelischen Gemeinschaft zusammen.

Ab August 1896 traf sich jeden Sonntagnachmittag in einem Buchser Bauernhaus eine kleine Gruppe von Christen. Dies war der eigentliche Zeitpunkt der Entstehung der Chrischona-Gemeinde Buchs.

Ziel all jener Zusammenkünfte war es, die Bibel zu verstehen und dadurch Jesus Christus besser kennenzulernen. Dies sollte sich auf das tägliche Leben auswirken. Weiter ging es jenen Christen darum, andere Menschen mit der hoffnungsvollen Botschaft der Bibel bekannt zu machen. Auch ihr Leben sollte von der Hoffnung erfüllt und zum Guten verändert werden.

Betreut wurde die kleine Gemeinde von Chrischona-Predigern aus Rafz, Neftenbach und Brugg.

Erste Entwicklung und Hindernisse auf dem Weg

Prediger Maurer aus Brugg übernahm nach einer Zeit der internen Spannungen im Jahr 1901 die Leitung der Gemeinde. Er schloss sie auch definitiv dem Chrischona-Verband an. Später begann Prediger Zacher einen Bibelkreis in Regensdorf (1908).

Aufgrund der Initiative späterer Prediger entstanden in den Zwanzigerjahren auch in Altstetten, Oberengstringen, Rümlang und Zürich-Affoltern Bibelkreise. Im Jahr 1919 erkannte die Leitung des Chrischona-Werkes die Notwendigkeit, einen vollzeitlichen Prediger in Buchs zu platzieren. Diese Aufgabe wurde Ernst Gossweiler anvertraut.

Nach oben

Bau der Liegenschaft und Entwicklung zur freikirchlichen Gemeinde

1923 wurde es durch grosses Engagement der Gemeindeglieder möglich, die Liegenschaft am heutigen Fliederweg zu bauen. Dieses eigene Zuhause begünstigte die weitere Entwicklung.

In den Dreissigerjahren entstanden eigene Angebote für Kinder und Jugendliche.

Über die vielen Jahre der Gemeindegeschichte waren Evangelisationswochen immer wieder wichtige Elemente. Sie boten eine besondere Gelegenheit, Menschen mit dem Evangelium bekannt zu machen und zur Jesus-Nachfolge einzuladen.

Bis Mitte der Fünfzigerjahre fanden alle Zusammenkünfte der Gemeinschaft an Abenden oder am Sonntagnachmittag statt. 1955 wurde ein monatlicher Sonntagvormittags-Gottesdienst eingeführt.

Bis in die Siebzigerjahre hinein gehörten Glieder der Chrischona-Gemeinschaft mit zu den treusten Kirchgängern der reformierten Kirchgemeinden. Mit den Jahren aber wuchs mehr und mehr das Bedürfnis nach einem familienfreundlichen Gottesdienst am Sonntagvormittag mit einem gleichzeitigen Kinderprogramm.

So fanden ab 1973 in Buchs und in Rümlang regelmässig solche Gottesdienste statt.
In diese Zeit fällt auch der Wechsel der Bezeichnung „Chrischona-Gemeinschaft“ zu „Chrischona-Gemeinde“. Dieser Wechsel signalisierte die Entwicklung zu einer eigentlichen evangelisch-freikirchlichen Gemeinde.

Nach oben

Gemeindewachstum, Auslandmission, Tochtergemeinden

Buchs von oben, 1993
Die Chrischona Buchs 2010, vom Baukran nebenan aus

Die oben erwähnte Entwicklung begünstigte das weitere Wachstum der Gemeinde. Die starke Bevölkerungszunahme im Furttal trug das Ihre dazu bei. Weitere Elemente waren die Gründung der Jungschararbeit (1963) und die Einführung des eigenen Konfirmandenunterrichts (1977).

1980 konnte in Rümlang eine Liegenschaft für die Gemeinde erworben werden. 1983 wurde die Gruppe, die sich schon seit Jahren in Rümlang zum Gottesdienst getroffen hatte, zur selbständigen Chrischona-Gemeinde.

Mitte der Achtzigerjahre wurde in der Buchser Liegenschaft aus Platzgründen ein Erweiterungsbau nötig. 1991 konnten der vergrösserte Gottesdienstraum sowie die zusätzlichen Räume für die Gruppen von Kindern und Jugendlichen eingeweiht werden.

Die Evangelisationarbeit wurde auch durch neue Mittel wahrgenommen, so z.B. durch zwei Schriften-Verteilaktionen in Zusammenarbeit mit der Organisation „Christus für alle“ in den Jahren 1976 und 1987. Auch die Unterstützung der Missionsarbeit in Übersee wurde zu einem wichtigen Anliegen. So wurden ab 1968 Missionare in verschiedene Länder ausgesandt.

In den Neunzigerjahren bahnte sich eine Gemeinde-Entwicklung in Oberweningen (Wehntal) an. 1993 wurde mit monatlichen Gottesdiensten begonnen und es entstanden zwei Hausbibelkreise. 1994 nahm ein vollzeitlicher Prediger seinen Dienst auf. 1996/1997 begannen die wöchentlichen Gottesdienste und eigene Räumlichkeiten konnten gemietet werden. Seit November 1998 ist die Chrischona-Gemeinde Oberweningen selbständig.

Zu einem wichtigen Element unserer Gemeinde wurden die Hausbibelkreise und die Gebetskreise. Dort wird der Glaube vertieft und alltagswirksam, stärkende und ermutigende Gemeinschaft kann erlebt werden. Alphalive-Kurse (Grundkurse für den christlichen Glauben) und andere Möglichkeiten werden genutzt, um  Menschen mit dem Evangelium von Jesus Christus bekannt zu machen.

Verpflichtung
Die Geschichte unserer Gemeinde verpflichtet uns, auch in Zukunft unsere Kräfte und Gaben optimal einzusetzen, um Menschen mit dem Evangelium von Jesus Christus zu erreichen und sie im Glauben zu fördern.

Nach oben